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Willkommen
Der Niederösterreichische Bogensportverband kümmert
sich um die Bogensportvereine und Bogenschützen des Landes.
Auf dieser Seite finden sie Neuigkeiten, Kontaktadressen,
Turnierberichte und viele weitere Informationen.
Sollten sie Interesse haben, den Bogensport einmal auszuprobieren,
finden sie unter "Vereine" einen
Bogenclub in ihrer Nähe, mit dem sie einen Termin für
eine Schnupperstunde ausmachen können.
Außerdem bitte ich alle BogenschützInnen um tatkräftige
Unterstützung. Da es mir nicht möglich ist alle
Turniere zu besuchen, bitte ich euch mir Turnierberichte (wenn
ihr wollt auch mit Photos) zu mailen.
Ich hoffe, daß der neu Internet-Auftritt des NÖBSV
möglichst allen gefällt und stehe für Anregungen
und Wünsche per E-mail
gerne zur Verfügung.
In eigener Sache ...
Ausnamsweise melde ich mich auf dieser Homepage persönlich
zu Wort, um euch meine MitschützInnen auf ein meiner
Meinung nach wichtiges Problem aufmerksam zu machen. Das hier
gesagte muß daher nicht die Meinung aller NÖBSV-Mitglieder
wiederspiegeln !
1950 besetzten chinesische Truppen unter Mao Zedong das Land,
und neun Jahre später mußte der gerade inthronisierte
14. Dalai Lama, das weltlichen und religiösen Oberhauptes
Tibets, unter Lebensgefahr sein Land verlassen. Während
der chinesischen "Kulturrevolution" (19661976)
werden die meisten Kulturdenkmäler und religiösen
Zentren (Klöster, Schulen, Bibliotheken usw.) Tibets
zerstört, Mönche und Regimegegner verfolgt, gefoltert
und hingerichtet. Während im Westen die Schätzung
von mehr als einer Million tibetischer (Todes-)Opfer ausgeht,
gehen andere Schätzungen, die vor allem die demographische
Entwicklung berücksichtigen, von ca. 100.000 bis höchstens
200.000 Todesopfern aus. Weiters wurden viele der ca. 6.000
Klöster (Gompas) zerstört bzw. geschlossen. Es blieben
lediglich acht Klöster unzerstört. Die Okkupation
Tibets durch die chinesischen Machthaber, die Repressalien
gegen das tibetische Volk und das Exil des 14. Dalai Lamas
dauert bis zum heutigen Tage an.
Nun werden sich sicher viele Fragen, was das mit dem Bogenschießen
zu tun hat. Das IOC hat beschlossen die Olympischen Spiele
2008 an China zu vergeben. Angeblich war für diese Entscheidung
auch der Wunsch die Menschenrechte und Demokratie in China
zu stärken ausschlaggebend. Die derzeitige Situation
läßt mich aber eher den Stimmen glauben schenken,
die sagen, es war eine rein wirtschaftliche Entscheidung.
Da ich der Meinung bin, daß dieser Entwicklung gegengesteurt
werden sollte - vor allem als Sportlerin - und weil mir das
Schicksal Tibets am Herzen liegt habe ich beschlossen, die
"Bring Tibet to the 2008 Games"-Aktion zu unterstüten.
Dabei haben sich Tibetunterstützungsgruppen weltweit
organisiert, um eine gemeinsame Kampagne zu den olympischen
Spielen in Peking ins Leben zu rufen. Ziel dieser Kampagne
ist es, Druck auf die chinesische Führung auszuüben
und bei der Allgemeinheit das Bewußtsein über die
Lage im besetzten Tibet zu wecken. Die Spiele stellen eine
exzellente Gelegenheit dar, das Thema Tibet in Medienberichte
rund um Peking 2008 zu bringen und um so eine grundlegende
Veränderung bei der politischen und Menschenrechtslage
in Tibet zu bewirken. Wer mehr dazu erfahren möchte kann
entweder hier
oder auf das Banner an der Seite klicken.
Ich danke euch für eure Geduld und Aufmerksamkeit und
schließe mit einem "Alle ins Gold".
Eure
Julia Pfann
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